Ich bin SP-Mitglied. Und ich glaube an wirtschaftliche Freiheit. Das ist kein Widerspruch – es ist die Grundlage meines Denkens.
Severin Stadler ist SP-Mitglied und glaubt trotzdem an wirtschaftliche Freiheit – das ist für ihn kein Widerspruch. Er nennt seinen Ansatz Solidarischen Liberalismus: Unternehmen sollen sich frei entfalten, aber dabei Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Der Staat setzt faire Regeln und investiert dort, wo Märkte alleine versagen. Ziel: Weniger Ideologie, mehr Brücken.
Die politischen Modelle des 20. Jahrhunderts stossen an ihre Grenzen. Klimawandel, Digitalisierung, demografischer Wandel und wachsende Ungleichheit verlangen ein neues Denken.
Sicherheit und Chancen für alle. Aber nationale Antworten reichen für globale Dynamiken nicht mehr aus.
Unternehmertum und Wohlstand. Aber die sozialen Kosten wurden unterschätzt.
Freiheit mit Konsequenz. Wirtschaft als Werkzeug der Gesellschaft – nicht als Gegner.
Verantwortung ist kein Gegensatz zu Freiheit – sie ist ihre Bedingung.
Wirtschaft ist ein Werkzeug – zur Ermöglichung von Lebensqualität, Stabilität und Innovation. Unternehmen, die gesellschaftlichen Nutzen stiften, verdienen die stärksten Rahmenbedingungen.
Kein starres Lager. Orientierung an ethischen Grundsätzen und Wirkung. (Referenzen: Peter Ulrich, Gottlieb Duttweiler)
Komplexe Systeme brauchen Dialog, Differenzierung und Lernbereitschaft. Schlagworte vereinfachen – sie lösen keine Probleme.
Schafft Spielregeln, die Fairness und Stabilität ermöglichen. Ermöglicht – dirigiert nicht.
Verantwortung über den reinen Gewinn hinaus. Standorttreue als Stärke, nicht Schwäche.
Partizipiert, kontrolliert und gestaltet aktiv mit. Demokratie als Alltagspraxis.
Wirkung entsteht durch Haltung, nicht durch Zwang.
6 Fragen zu Wirtschaft und Gesellschaft – und du siehst auf einem Kompass, wie deine Haltung mit meiner verglichen ist.
Haltungskompass starten