Ich bin SP-Mitglied und glaube an wirtschaftliche Freiheit. Das ist kein Widerspruch – es ist die Grundlage meines Denkens. Solidarischer Liberalismus ist keine Parteifrage. Es ist eine Haltung, die links wie rechts funktioniert.
Die politischen Modelle des 20. Jahrhunderts stossen an ihre Grenzen. Klimawandel, Digitalisierung, demografischer Wandel und wachsende Ungleichheit verlangen ein neues Denken.
Sicherheit und Chancen für alle. Aber nationale Antworten reichen für globale Dynamiken nicht mehr aus.
Unternehmertum und Wohlstand. Aber die sozialen Kosten wurden unterschätzt.
Freiheit mit Konsequenz. Wirtschaft als Werkzeug der Gesellschaft – nicht als Gegner.
Verantwortung ist kein Gegensatz zu Freiheit – sie ist ihre Bedingung.
Wirtschaft ist ein Werkzeug – zur Ermöglichung von Lebensqualität, Stabilität und Innovation. Unternehmen, die gesellschaftlichen Nutzen stiften, verdienen die stärksten Rahmenbedingungen.
Solidarischer Liberalismus ist keine linke oder rechte Idee. Unternehmerische Freiheit und soziale Verantwortung schliessen sich nicht aus – sie bedingen sich. Wer das akzeptiert, kann diesen Ansatz unabhängig von seiner Parteizugehörigkeit vertreten.
Komplexe Systeme brauchen Dialog, Differenzierung und Lernbereitschaft. In meiner Arbeit beobachte ich täglich: Die grundlegenden Bedürfnisse aller Parteien sind ähnlicher als die Rhetorik vermuten lässt.
Schafft Spielregeln, die Fairness und Stabilität ermöglichen. Ermöglicht – dirigiert nicht.
Verantwortung über den reinen Gewinn hinaus. Standorttreue als Stärke, nicht Schwäche.
Partizipiert, kontrolliert und gestaltet aktiv mit. Demokratie als Alltagspraxis.
Wirkung entsteht durch Haltung, nicht durch Zwang.
Ich habe den Solidarischen Liberalismus ausgearbeitet: mit Mechanismus, Sektoren, historischen Wurzeln und rechtlichen Grundlagen. Version 1.0, Mai 2026.
Manifest lesen6 Fragen zu Wirtschaft und Gesellschaft – und du siehst auf einem Kompass, wie deine Haltung mit meiner verglichen ist.
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