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Kommunikation

Klarheit schaffen. Vertrauen aufbauen. Lösungen ermöglichen.

 

Eines der bekanntesten Zitate im deutschsprachigen Raum stammt von Paul Watzlawick: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Was oft übersehen wird: Kommunikation findet nicht nur in Worten statt.
Sie geschieht in Haltung, Struktur, Aufmerksamkeit – und vor allem darin, wie Ziele, Erwartungen und Grenzen sichtbar gemacht werden.

In vielen Diskussionen scheitert Verständigung nicht am Inhalt, sondern daran, dass unausgesprochene Annahmen, verdeckte Erwartungen oder unterschiedliche Zielbilder nebeneinanderstehen, ohne benannt zu werden.
Professionelle Kommunikation setzt deshalb früher an.

Kommunikation als Führungsinstrument

 

Gute Gesprächsführung bedeutet nicht, die eigene Meinung durchzusetzen. Sie bedeutet, den Raum so zu gestalten, dass gemeinsame Lösungen möglich werden.

 

Das setzt voraus:

  • Klarheit über das Ziel des Gesprächs

  • Transparenz über Erwartungen und Rollen

  • Aufmerksamkeit für Signale jenseits des Gesagten

  • die Fähigkeit, Dynamiken früh zu erkennen und zu steuern

Kommunikation ist damit kein Zufallsprodukt, sondern ein bewusst eingesetztes Instrument, um Vertrauen, Orientierung und Verbindlichkeit zu schaffen.

Systematische Gesprächsführung – ein strukturierter Ansatz

Jede konstruktive Diskussion folgt – bewusst oder unbewusst – bestimmten Phasen.
Wer diese kennt, kann Gespräche gezielt führen statt nur darauf zu reagieren.

1. Ziel klären - Was soll am Ende des Gesprächs erreicht sein? Entscheidung, Verständnis, Annäherung, Klärung, Priorisierung?

2. Erwartungen sichtbar machen - Welche Erwartungen bringen die Beteiligten mit? Was ist verhandelbar – was nicht?

3. Perspektiven sammeln - Nicht um zu relativieren, sondern um das Gesamtbild zu verstehen.

4. Struktur halten - Beim Thema bleiben, Beiträge einordnen, Wiederholungen vermeiden.

5. Lösungen entwickeln - Gemeinsam – nicht gegeneinander.

6. Verbindlichkeit herstellen - Was gilt? Wer tut was? Bis wann?

Regeln der Diskussion

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3. Standpunkte begründen

4. Aktiv Zuhören und nachfragen

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1. Immer ausreden lassen

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2. Kritik muss sachlich sein

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5. Beim Thema bleiben

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6. Gemeinsamkeiten finden

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7. Deeskalieren

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8. Offene Fragen

9. Ebenwertig

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10. Perspektiven Übernahme

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Ziel ist es nicht, eine Person in die Ecke zu drängen, sondern viel mehr Hand in Hand die besten Schritte einzuleiten, um eine passende Lösung finden zu können.

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